Sep 29
Eisentor: Schutz vor „Cyber“-Einbruchsserie

Wir sind empört! „Cyber“-Einbruchsserie im US Finanzsektor nimmt neue Formen an

Zu groß für den 0815 Hacker: Die neue Einbruchsserie im US Finanzsektor, und, wie "die ganz oben" versuchen Alles zu vertuschen!

Anfang dieser Woche die Meldung: "Cyber-Einbruch" bei Deloitte - einer der größten Beratungsfirmen, die Daten von Großkonzernen weltweit verwaltet.

Und das kurz, nachdem bereits ein erfolgreicher Angriff auf die größte US-Kreditauskunftsfirma Equifax  gemeldet wurde. Ganze 140 Millionen Datensätze von Firmen und Privatpersonen sollen gestohlen worden sein. Die bei Equifax kompromittierten Daten gehen in den Terabyte-Bereich und werden wohl auch Millionen von Bonitätsprofilen aus der EU beinhalten.

Die Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) wurde zur Durchsetzung von Offenlegungspflichten und Sanktionen gedrängt. Wie praktisch, dass die SEC selbst letzte Woche einen Großeinbruch in ihrer wichtigsten Datenbank zu verzeichnen hatte! Eine Untersuchung im US-Kongress läuft bereits.

Erschreckend ist nicht nur die Tatsache, dass sich die unbekannten Kriminellen über Monate ganz unbemerkt im Netzwerk der Börsenaufsicht herumtreiben konnten, sondern auch, dass die Einbrüche in allen genannten Fällen geheimgehalten wurden. Im Deloitte-Fall wurde der Einbruch über Monate verschwiegen, bis es schließlich ans Tageslicht kam.


Den ganzen Artikel und mit welch ungeheuerlichen Mitteln die Equifax-Führung den Großeinbruch  "geregelt hat" lesen Sie hier: "Cyber“-Einbruchsserie in der US-Hochfinanz.


Was noch erschwerend hinzukommt ist, dass in allen 3 Fällen überdurchschnittlich gut gesicherte Datenspeicher angegriffen wurden. Als ob das nicht schon genug wäre, handelt es sich bei allen Diebstählen um US Finanzdaten- Material der obersten Güteklasse.

Mit gewöhnlichen Hackern hat das Ganze jedenfalls nicht mehr viel zu tun. Der Grund ist, dass das gestohlene Datenmaterial nicht kommerziell verwertbar ist. Außerdem gehen die Kriminellen nach den Einbrüchen über Monate im Netzwerk in Deckung, um nach und nach relevante Daten heraus zu schleußen.

Große Projekte sind dort am Laufen und es macht den Eindruck, als ob es sich um staatliche Cyber-Akteure aus einem oder mehreren (noch nicht bekannten) Drittstaaten handelt.

Digitale Sicherheit

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