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Die leidige Passwort-Problematik: Teil 2

Die leidige Passwort-Problematik: Teil 2

Nach unserem ersten Artikel über die aktuellen Passwort-Hacks und die Problematik die sich für uns Otto-Normal User ergibt, folgt nun Teil 2

Unser Chef Willy über seine letzten Beobachtungen zur aktuellen Passwort-Problematik 

Wilhelm Klenner: „Manchmal versteh ich die Welt nicht…“

Die im vorherigen Artikel genannten Tipps kann ich prinzipiell guten Gewissens unterschreiben.

Trotzdem gibt es immer wieder Fälle (wie bei den MS Online-Services, dem Billa Kundenbereich oder auch bei Kameras vom Hersteller Hiquition, die aus völlig unverständlichen Gründen die Länge der Passwörter beschränken….Ich habe keine Erklärung gefunden und mir wurden bisher auch keine stichhaltigen/ schlüssigen Gründe genannt. An einem Mangel an Speicherplatz, sowie es noch vor 30 Jahren war, kann es jawohl nicht liegen….?

Vor ein paar Tagen habe ich für eine Hiquition Kamera einen Benutzer angelegt und  dafür ein schönes langes Passwort vergeben. Beim Versuch, mich von der Synology Disc Station (auf der die Aufzeichnungen stattfinden) auf die Kamera zu verbinden, kam dann jedes Mal wieder die Fehler-Meldung: „Ungültiger Benutzername/ Kennwort.

Eine ganze Stunde lang habe ich versucht an den Einstellungen zu schrauben, weil ich nie im Leben drauf gekommen wäre, dass es am zu langen Passwort liegen könnte, das ja vorher beim Anlegen des Users noch akzeptiert wurde… Schon kurz vor der Verzweiflung stehend habe ich dann dort nochmal die „Zahlenkombination“ 1234 zum Testen eingetippt. Mit diesem Passwort lief dann auch bei der Verbindung später alles wunderbar. Ich denke das muss man nicht verstehen….

Nach einer weiteren Recherche, bin ich drauf gekommen, dass die maximale Passwort-Länge hier bei 16 Zeichen liegt. Bei Office 365 dasselbe: 16 Zeichen Maximum. Beim Billa liegt die erlaubte Passwort-Länge bei max. 8 Zeichen. Auch hier konnte mir der zuständige Support nicht erklären, warum.

Zusätzlich werden häufig auch Passwort-Kombinationen hinsichtlich der erlaubten Sonderzeichen beschränkt, sodass man schlichtweg nicht die Freiheit hat eine Raute oder den Klammeraffen zu setzen. Die sowieso schon mühsame Erstellung eines eigenen, einheitlichen Passwort-Konzeptes (gerade für uns Unternehmer äußerst ärgerlich) wird somit einmal mehr unnötig erschwert.

Mein persönlicher Geheimtipp ist mittlerweile, bei Passwörtern die man kaum bis selten braucht einfach ganz willkürlich auf die Tasten zu hauen (guter Stresstipp!) und es sich schlichtweg gar nicht erst zu merken. Einfach beim nächsten Mal re-setten lassen. Bei unwichtigen Seiten, die man eh kaum besucht, ist das ja eigentlich egal.

Stimme aus dem Off: „Da freut sich auch die Frau!“

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Wie falsche Chefs und „Fake-Präsidenten“ ganz bequem an Millionen kommen

Wie falsche Chefs und „Fake-Präsidenten“ ganz bequem an Millionen kommen

Überweis‘ doch mal! – Nein? Tja, wenn doch nur jeder Hellseher wäre…​​​​​

Vor ein paar Tagen wurde uns eine Mail-Konversation eines Kunden weitergeleitet. Ein Mitarbeiter wurde per E-Mail  aufgefordert eine Überweisung an den zuständigen Controller der Firma zu tätigen. Was der besagte Mitarbeiter nicht wusste: Diese Email stammte überhaupt nicht vom Vorstand der Firma (was der Sender der Mail allerdings vorgab). Es handelte sich um einen sog. Fake-Präsidenten. Doch zunächst war dies erstmal kaum ersichtlich. Der Sender nannte gewisse Personen des Vorstandes sowie Namen der Geschäftsführung, um glaubhaft zu erscheinen.

Im nachhinein betrachtet, ist die Kenntnis eines Fremden über Unternehmen und Mitarbeiter nicht weit hergeholt. Wir alle haben schließlich eine Firmen-Homepage und sind im Web auch in diversen Social Media Kanälen präsent, oder?! Gar nicht mal so unwahrscheinlich also, dass sich Betrüger der notwendigen Infos bedienen können, um sich Geld oder sonstige Daten zu erschleichen.

Schild Gefahr

Glück im Unglück…

Die zuständigen Kollegen waren auf Urlaub und konnten daher die geforderte Überweisung nicht durchführen. Dies wurde dem Sender aka. „Vostand“ mitgeteilt, worauf dieser mit gebrochenem Deutsch antwortete. So konnte der Mitarbeiter den versuchten Betrug schließlich entlarven. Der sprachliche Fail des Betrügers war somit unseres Kunden Segen. Bei der geforderten Summe hätte es sich „nur“ um 27.180 EUR gehandelt…

Und das ist ist nicht mal ironisch gemeint. Je nach Firma und Ausmaß der laufenden Geschäfte kann es passieren, dass ganz andere Summen ins Nirvana wandern: Im Februar 2017 wurde ein deutsches Unternehmen um satte 1,5 Mio. Euro gebracht. Der Raub wurde erst zwei Tage später überhaupt erst enttarnt. Die ergaunerte Summe war damit natürlich auf immer und ewig verloren. Mehr dazu hier.

Wie kam es dazu? 

Gleiche Masche wie bei unseren Kunden: Die Betrüger gaben sich als Geschäftsführung aus und forderten die Buchhalterin auf das Geld per Faxanweisung auf ein Konto in Fernost zu transferieren. Die Begründung: Ein „geheimes Projekt“. Der Betrug flog erst auf, als sie eine weitere Summe überweisen sollte. Diesmal gleich 3,5 Mio. Zum Glück hatte die Mitarbeiterin ausversehen ihren tatsächlichen Chef angemailt…

Man geht davon aus, dass die Betrugsfälle weiter zunehmen werden – auch in Österreich. In welcher Form und mit welchen Versionen des Mailbetrugs allerdings gerechnet werden kann, ist nicht sicher. Sicher ist nur, dass sich die Methoden sofort anpassen, sobald ein bestimmter Bekanntheitsgrad erreicht ist.

Ähnliche Fälle hagelte es in letzter Zeit. Den größten Schaden erlitt der Nürnberger Autozulieferer Leoni, der ganze 40 Mio. an solche Betrüger verlor. Versicherer sind bereits alarmiert und profilieren sich langsam zu sog. „Experten für das Vertrauensschaden-Segment“. Bei der Vertrauensschadenversicherung Euler Hermes in Deutschland beläuft sich die Schadenssumme bereits auf 140 Mio. und die Tendenz ist steigend.

In Zeiten des zunehmenden Webbetrugs steigt auch die Flut an Betrüger-Mails, die täglich in die Postfächer der Unternehmen gelangen. Wer weiß, vielleicht haben auch Sie morgen schon das Vergnügen! Sowas kann man nie wissen…

Reihe von Mailboxen

Im Fall unserer eigenen Kunden ist das bereits Klappe die Zweite, was Überweisungsbetrug per E-Mail angeht. Daher legen wir Ihnen und all unseren Kunden immer wieder Folgendes nahe:

  • Kontrollieren Sie, ob es sich beim Absender wirklich um einen Kollegen/ die besagte Person handelt – gerade bei Geldgeschichten sollte man sich nicht einfach so darauf verlassen
  • Schauen Sie immer auf die E-Mail Adresse des Absenders: oft ist sie das erste Indiz für einen Betrug
  • Achten Sie auf logische Zusammenhänge und Sprache der Mail: Drücken sich bekannte Personen so aus? Klingt Wortwahl etc. vertraut? Existiert das Projekt überhaupt, wofür Geld benötigt wird?
  • Ist die gewohnte Signatur am Ende der Mail? (Normalerweise gibt es für firmeninterne E-Mail Adressen eigene Signaturen – kommt eine Mail von außerhalb, sollte dies sofort an der fehlenden Signatur erkennbar sein; Wir bei klenner.at nutzen u.a. auch ein solches Tool, das einigen Fallen entgegenwirken kann)
  • und das wichtigste: Besprechen Sie solche wichtigen Angelegenheiten vorher persönlich! Nichts geht über den persönlichen Kontakt. Wenn Sie den besagten Kollegen anrufen, werden Sie sicher schnell merken, ob dieser Ahnung hat wovon Sie reden ;) 

Die letzte Instanz ist wie immer: gesunder Menschenverstand. Das heißt: Werden Sie misstrauisch, wenn sie das Gefühl bekommen, dass es derjenige eilig hat mit dem Geld und er Sie mehr oder weniger dazu drängen will die Überweisung jetzt und sofort zu erledigen. Oftmals kann man die Ungeduld förmlich zwischen den Zeilen lesen. Wenn Sie derjenige schon gleich zu Anfang nach dem Kontostand fragt, wäre ich auch erstmal vorsichtig!

Nicht immer können solche Betrugsmaschen auf die ersten Blicke erkannt werden. Also seien Sie sicher, dass Sie zumindest alle möglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen haben, damit so etwas gar nicht erst in Ihren Posteingang kommt. Allerhöchstens darf sich Ihr Spam-Ordner drüber freuen…

@ Zeichen

Mehr über E-Mail Betrug und andere Maschen lesen Sie hier.

Bombenschutz garantiert! Ein weiteres Sicherheits-Update seitens Bitdefender

Bombenschutz garantiert! Ein weiteres Sicherheits-Update seitens Bitdefender

​Bitdefender lässt mit der neusten Sicherheitsmaßnahme nicht lange auf sich warten und entwickelt die GravityZone Elite suite. Für noch mehr Schutz gegen zukünftige Cyber Attacken. 

Bitdefender bezeichnet die neue GravityZone Endpoint Security HD als „the Layered Next Generation Endpoint Security Platform“. Die „next-gen“ Solution macht es möglich alles wichtige auf nur einer Plattform zu steuern. Somit ist das Ärgernis, mehrere Endpoint Sicherheitslösungen auf einem Gerät zu verwalten zu müssen Geschichte. Die moderne Plattform bietet durch „intelligente Technik„, die „mitlernt“ lückenlosen Schutz – selbst bei raffiniertesten Angriffen.

Bitdefender_GravityZone Endpoint Security HD. Neues Update der Antiviren- Software

Quelle: https://www.bitdefender.de/business/elite-security.html

Zwei neue Module garantieren den verbesserten Schutz:

HyperDetect (HD)

HyperDetect (HD) ist der neue Verteidigungsmechanismus der „pre-execution“ Phase. Heißt: er blockt Hacking- Mechanismen, Malware- Verschleierungstechniken u.ä. bereits vor ihrer Ausführung. Außerdem enttarnt er Lademechanismen von schädlichen Websites und blockiert andere verdächtige Webinhalte.Durch verhaltensbasierte Erkennung, erkennt das Modul sogar dateilose Malware.Außerdem können Sicherheitsadministratoren das Ausmaß der Verteidigung selbstständig an die spezifischen Risiken (denen ihr Unternehmen am wahrscheinlichsten ausgesetzt ist) anpassen: Mit der sog. „report only“– Funktion ist es möglich, die neue Verteidigungsstrategie erstmal zu testen und zu überwachen, bevor sie tatsächlich ein-/ausgeführt wird. Dies verhindert mögliche Betriebsunterbrechungen durch evtl. unvorteilhafte Konfiguration.

Es gab einige Beschwerden, Bitdefender sei ein bisschen zu aggressiv. Das neue HD Modul hat aber auch hier die passende Lösung parat: Durch die einzigartige Kombi aus hoher Sichtbarkeit und aggressivem Blocking, können User jetzt zwischen der normalen und einer „toleranteren“ Sicherheitsstufe wählen. Das beeinträchtigt aber nicht die fortlaufenden Reports, die weiterhin auf dem aggressiven Level erstellt werden. Somit hat man auch mit weniger strengen Einstellungen einen realistischen Überblick über die Situation.

Endpoint Integrated Sandbox Analyzer​

​Dieser neue „Schutzwall“ analysiert verdächtige Files und ihr Verhalten bis ins Detail. Und das geschieht innerhalb einer isolierten, Cloud-basierten Sandbox. Bei Verdacht auf böswillige Dateien blockiert Endpoint Security HD auf Meldung des Sandbox Analyzers sofort alle schädlichen Files. Auf allen Systemen unternehmensweit! Darüber hinaus verhindert die Funktion das Öffnen von verdächtigen Files solange, bis ein Urteil des Analyzers vorliegt. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass Systemadmins auch manuell Dateien zur Analyse absenden können.Das umfangreiche Repertoire an forensischer Information gibt Admins ein größeres Verständnis der Vorgänge und hilft, das Verhalten diverser Bedrohungen besser zu verstehen.

Bitdefender GravityZone Endpoint Security HD_Sandbox Analyzer

Quelle: https://www.bitdefender.de/business/elite-security.html

Natürlich sind die bisherigen, unverzichtbaren Bestandteile von Bitdefender Endpoint Security weiterhin in der neuen Suite enthalten. Zum Überblick sind hier die wichtigsten Features, sowie die essentiellen Unterschiede zur Standard Version noch einmal aufgeführt:

Antiviren- Software Update: Bitdefender GravityZone Endpoint Security HD. Unterschiede

Quelle: https://www.bitdefender.de/business/elite-security.html

Auch noch gut zu wissen: Im Moment ist GravityZone Endpoint Security HD noch in der Bitdefender GravityZone Elite suite integriert. Diese Cloud- gemanaged oder on premise verfügbar. In absehbarer Zeit wird es das neue Paket aber auch als allein-stehendes Produkt geben.

Ausprobieren kostet nix!​

Als verifizierter Goldpartner von Bitdefender wissen wir sehr genau um die mehrfach ausgezeichnete Antiviren-Software und ihre Stärken. Wir wissen garantiert wovon wir reden, denn wir benutzen sie selbst! Deshalb empfehlen wir Ihnen und unseren Kunden den mehrfachen Testsieger mit bestem Gewissen weiter.Für weitere Informationen rundum Bitdefender stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!

Jetzt unsere vom Chef höchstpersönlich geführte Testinstallation anfordern!lorem ipsum dolorShare0Share +10Tweet0Share0

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